Kategorien
Bio-Einkaufstipps Lebens-Art Pflege

Alleskönner Sheabutter

Enthält Werbung:Sheabutter kann wirklich alles! Und wird von Hautärzten empfohlen: Man kann sie für Haut und Haar nutzen, aber auch für liebe Pfötchen 🙂

Rezept für Sheabutter-Seife Allrounder, für Gesicht, Hände, Körper, Haare:

Wir werden als nächstes ein Rezept für Seife auf der Basis von Sheabutter erstellen. Wir haben nun schon viel experimentiert und empfehlen für unsere Seife die „Kochmethode“, d.h. die Seifenbasis, hier Sheabutterseife, wird in Flüssigkeit im Topf auf dem Herd geschmolzen. Obwohl: Der Begriff ist eventuell doch etwas irreführend, da die Seifenmasse ja nicht gekocht werden darf. Doch lassen wir es der einfachheitshalber dabei.

Wir nehmen gerne Milch, Kuhmilch oder Ziegenmilch, geht aber auch vegan z.B. in Mandel- oder Kokosmilch, das duftet dann auch noch herrlich.

Die Wasserbadmethode, die wir für die Seifenreste empfahlen, dauert zu lange. In der Mikrowelle ist uns eine Partie fast verbrannt, im Backofen finden wir das auch nicht so gut zu regulieren: Man kann den Prozess nicht so gut lenken. Doch wenn man quasi dabei am Herd steht, klappt es sicher.

Wir haben verschiedene Basisseifen getestet, die wir vom Afrikahandel erhielten.

Ganz oben auf dem Bild siehst du afrikanische schwarze Sheaseife, eine besondere Rarität: Es ist rohe, kalt gepresste Sheabutter. Die Seife gibt einen wunderbar cremigen Schaum. Sie ist rückfettend und trocknet die Haut und Haare nicht aus. Zudem schützt sie auf Grund ihrer enthaltenen Antioxidantien gegen Alterung der Haut, die UV-Licht bedingt ist. Schwarze Seife soll auch gegen Entzündungen und Hautirritationen wirken. Durch die Anwendung von schwarzer Seife wird die Haut nämlich beruhigt, und Entzündungen und Hautirritationen werden reduziert. Daher kann sie auch bei Aknehaut eingesetzt werden.

Der untere Seifenrohling ist aus Sheabutter, 20% Kokosöl sowie Tonerde. Auch sie ist, wie alle drei Seifen, Naturseife, die händisch verseift wurden und somit mild und hautschonend wirken, ganz ohne Chemie. Die letzte Seife ist ebenfalls aus Sheabutter mit Kokosöl. Beide Seifen haben alle Vorteile der Sheabutter, nur als Seife.

Und so gehst du vor:

Zuerst musst du die Seife zerkleinern, wobei gilt: Je feiner, desto schneller geht es. Schütte sie in einen Topf und bedecke die Seifenraspeln mit Flüssigkeit: Im Grunde geht alles, von Kaffee, Saft, Wasser und eben wie oben erwähnt in Milch und Pflanzenmilch jeder Art. Nun solltest du die Seife langsam schmelzen lassen – nicht zu heiß, wobei sie immer bedeckt von der Flüssigkeit sein sollte. Du musst immer wieder einmal umrühren und Geduld haben, damit die Seife in Ruhe zu einer Masse werden kann und nicht anbrennt. Dann ist sie nämlich nicht mehr zu gebrauchen. Ebenfalls nicht, wenn du sie zu heiß werden lässt: Die Verseifung wird dadurch geschädigt. Wenn es soweit ist, kannst du nun alles gewünschten Zutaten, Seifenfarbe und Düfte, Blüten, pflegende Öle wie bei unserem Cremerezept auf der vorherigen Seite und was dir so einfällt hinzufügen. Wir färben sie immer passend zur Gelegenheit oder zum Bad ein. Achtung: Die schwarze Seife bekommt nicht so eine schöne Farbe, eher immer bräunlich,aber dafür ist sie einfach toll!

Als letzten Berabeitungsschritt füllst du die Masse in kleine Förmchen oder was immer du für geeignet hälst. Es gehen auch Blöcke. Beim Einfüllen immer mal etwas schütteln, damit nicht zu viel Luftblasen eingeschlossen werden.

Jetzt kannst du sie auskühlen lassen, bis sie so hart ist, dass du sie leicht aus deiner Form bekommst. Falls es nicht sofort geht, etwas anwärmen. Das Auskühlen geht auch im Kühlschrank. Und fertig!

Am besten ist sie übrigens, wenn sie noch eine Zeit ruhen konnte.

Du hast so eine wirklich gute, natürlich Seife, die genau für dich wirkt.

Wir haben nun als ersten Sheabutterseifen-Test eine mit der afrikanischen schwarzen Sheabutter gewählt, aber ziemlich stark mit natürlicher Bio-Lebensmittelfarbe eingefärbt, ein Rot versucht. Doch durch die Ausgangsfarbe ist das Ergebnis eher dunkel geworden. Und: Für eine Seife zum Haarewaschen würden wir eher ungefärbte Seife nehmen wollen oder nur mit Lava-oder Heilerde etwas Farbe ins Spiel bringen. Etwas fester wurde die Seife, als wir wieder einmal unser Carnaubawaschs beim Schmelzen hinzufügten, gerade beim „Kochverfahren“ lohnt sich das.

Disclaimer: Bitte beachte:
Sämtliche von uns hier veröffentlichen Rezepte haben wir selbst ausprobiert, immer wieder verfeinert und angepasst. Trotzdem können wir keine Verantwortung dafür übernehmen, wenn dir ein Rezept nicht gelingt oder du z.B. eine Creme nicht verträgst. Auch sind unsere Hinweise auf die Wirkweisen von Pflanzen nicht als Therapie behandlungsbedürftiger Krankheiten gemeint oder sollen etwa einen Arztbesuch ersetzen. Da wir mit natürlichen, nicht kontrolliert gezüchteten Pflanzen arbeiten, sind auch verschiedene Ergebnisse der gleichen Rezepte möglich – abhängig von z.B. Sammelort und -zeit.

Info zur Werbung: Wie schon erwähnt haben wir die oben erwähnten Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Jedoch hat dies nicht das Ergebnis unserer Testung beeinflusst: Wir setzen stets nur von uns Getestetes auf unsere Seite, wenn wir davon überzeugt sind und sind  in der Äußerung unserer persönlichen Meinung nicht beeinflusst oder beschränkt.

Das könnte dich auch interessieren:
Das könnte dich auch interessieren: