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Bio-Deo, Seife, Pflege

Enthält Werbung:Wir haben bei verschiedenen Anbietern Deo, Seife und Körperpflege in Bio-Qualität getestet.

Von uns getestet: Enthält Werbung/50+

Seifen gibt es schon länger in Bio-Qualität und auch sehr gut in Bio-Läaden zu kaufen.

Bei Deos wird es schon schwieriger, finden wir: Ein Deo sollte zunächst einmal wirken, soll heißen: Es soll uns vor Schweißgeruch schützen, ob im Sommer oder im Winter.

Ich selbst habe festgestellt, dass insbesondere im Winter „olfaktorische Katastrophen“ auf uns einwirken: In der U-Bahn, in Räumen mit vielen Menschen… Wahrscheinlich ist es so, dass der Schweißgeruch quasi in der Kleidung stecken geblieben ist und durch Körperwärme so richtig erneut aktiviert wird. Mäntel und dicke Jacken reinigt man ja nicht so häufig. Vielleicht hat die Pandemie hier ihren einzigen Vorteil…… man kommt sich nicht so nahe und muss sich nicht “riechen”. Aber man kann durchaus etwas gegen den Geruch, der schon lästiger Gestank sein kann, tun:

Deos waren lange Zeit in Verruf geraten. Wir alle, die Deos nutzen wollen, müssen dafür lesend durch die Drogeriemärkte gehen, um die Inhaltsstoffe der einzelnen Produkte zu identifizieren: Z.B. ob die gefürchteten Aluminiumsalze enthalten sind, die im Ruf standen, Brustkrebs oder Alzheimer verursachen zu können. Dazu gibt es jetzt aber eine neue Studie vom 20. Juli 2020 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BFR).

Aber man kennt noch andere Stoffe in Deos: Die Sprays enthalten meist alkoholische Wirkstofflösungen, rückfettende und fixierende Komponenten, Duftstoffe und Treibgase (Propan, Butan und Isobutan). Die Pumpsprays enthalten wässrig-alkoholische Lösungen von Deowirkstoffen und Parfüm sowie Glykole und ggf. Lösungsvermittler. Deoroller und Deostifte unterscheiden sich dabei höchstens in der Konsistenz ihrer Beschaffenheit und haben dafür die entsprechenden Stoffe. All das kann bekanntlich Hautallergien hervorrufen, die oft auch “Streuungen” im Körper verursachen, wie mir eine Hautärztin erklärte: Die Allergie tritt nicht nur als Kontaktallergie auf, sondern dringt durch den Körper und kommt in völlig anderen Körperregionen zum Vorschein. Bei mir geht das mit konventionellen Duftstoffen so: Sprühe ich sie z.B. hinter die Ohren oder an die Handgelenke, bekomme ich juckenden Ausschlag davon auch an den Augenlidern oder in der Mundregion. Das ist extrem.

Außerdem riechen Deos natürlich stark. Ich kann mich noch erinnern, dass es eine Deo-Werbung gab, bei der ein Mann nach Gebrauch sich in einen Schokoladen-Mann verwandelte und scheinbar so „lecker“ roch, dass alle Frauen ihn anknabbern wollten. Und schlagartig roch meine gesamte Schulklasse nach Schokolade, die männlichen Schüler zumindest. Ich fragte sie zwar, ob sie denn wollten, dass man sie anknabberte… aber es war halt Pubertät bei meinen Schülern… Man konnte kaum atmen… Spray, Schoko, Schweiß, der so kaum übertüncht wurde…. Es war wie eine regelrechte Geruchswand.

Zusammen mit unseren anderen Düften bewirken Deos, die ja immer eine eigene Richtung in der Beduftung haben, eine geradezu belästigende Kombi. Oder eben, wie in der Schulklasse: alle riechen gleich…. übel.

Es gibt zwar jetzt die erwähnte Studie des BFR, die uns eventuell beruhigen kann, doch sind die Formulierungen darin auch z.T. recht schwammig. Und ehrlich, ich habe keine Lust, permanent Studien über Kosmetikinhaltsstoffe zu lesen, bevor ich etwas kaufe. Was ich wünsche, nein, verlange, sind Pflgeprodukte, die ich nutzen kann, ohne dass mir ein Schaden entsteht. Ist das denn zuviel verlangt? Scheinbar schon und darum kaufe ich auch bei Kosmetik, Pflege, Düfte Bio: Ich möchte mich ganz einfach darauf verlassen, dass das, was ich nutze, gut ist.

Darum haben wir getestet…

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