Kategorien
Haushalt Lebens-Art

Bio-Einkaufstaschen

Werbung:Hier stellen wir dir Einkaufstaschen vor, die eine Idee” haben, die Bio sind oder auf witzige Weise “upgecycelt” wurden. Sie sollen/werden dir Spaß
machen.

Von uns getestet: Enthält Werbung

Shopping war lange Zeit eines der Lieblingshobbys der Deutschen, vor Corona. Früher, ja, früher war es vielleicht noch erfreulich, sich ins Einkaufsgetümmel zu stürzen oder über einen Markt zu schlendern. Hier und da probieren, anschließend mit Freunden im Café treffen. Fast alle Berliner Märkte hatten – bzw haben bald wieder – ein wirklich tolles Café- und Restaurant-Angebot rundum Märkte: Shoppen war dort Familien- und Freundeevent. Ich habe mich oft mit meiner Freundin auf einem Markt getroffen. Es wird aber sicher schon bald wieder so kommen…

Aber bis dahin? Jetzt in Zeiten der Pandemie, die uns sicherlich noch etwas begleiten wird, ist für mich zumindest Einkaufen vor allem Mittel zum Zweck. Aber nur online? Im Netz findet man zwar alles, meist auch noch günstiger, bequemer und schneller. Angeblich. Doch weigere ich mich, Bio-Lebensmittel online zu kaufen. Das Einzige, was geht, ist Futter für unsere Katzen Paula und Luna. Oder über Lieferservicemöglichkeiten zu bestellen? Nee. So gehe ich regelmäßig – brav mit Maske und Abstand – einkaufen, will mir das aber so persönlich und bunt wie möglich machen. Einiges haben wir dir schon gezeigt: hier und hier. Doch haben wir noch mehr Einkaufsmotivation gefunden. Daher geben wir hier auf den Seiten Raum für besondere Bio- oder Upcycling-Einkaufstaschen-Ideen. Die Taschen muss man zwar z.T. online bestellen 🙂 , kann aber dafür bunt und vielleicht besser gelaunt mit ihnen zum täglichen Bio-Einkauf: Alle sind sie individuell, oft Unikate und daher besonders. Und sie haben eine Geschichte, die wir dir erzählen werden. Also, bis es wieder normal wird, unser Alltagsleben, machen wir es bunt und lustiger. Fangen wir an…..

Shop-Surfing in Berliner Luft

Du denkst vielleicht, was hat Surfing mit dem Einkauf in Berlin zu tun?

Nun, so einiges: Denn wenn du wirklich bewusst und zudem günstig täglich Bio leben willst, wirst du sicherlich durch viele Läden gehen oder eben „surfen“. Bitte nicht verwechseln mit S-Bahn-Surfen 🙂 . Echtes Windsurfen kann man durchaus auch in Berlin und Brandenburg, es gibt hier herrliche Seen. Und wenn man sich dabei an alle Umweltauflagen hält, ist das sicherlich ein schöner Großstadt-Sport. Hier an diesen Seen findet man dafür den ( oder das?) richtige Beachbreak mit sanfteren Wellen an gleichmäßig abfallenden Stränden. Und nun kommen wir zu der Firma Trendbuster, die unter dem Label “Beachbreak” Taschen, Accessoires und Mode upgecycelt aus Windsurfing-Segeln herstellt. Die Idee dazu kam den Gründern von „Beachbreak“, weil sie selbst leidenschaftliche Windsurfer*innen sind und sich über die vielen zerrissenen Segel ärgerten, die nach intensiven Windsurfsessions stets an den Stränden als Müll zu finden sind. Gemeinsam mit dem Stuttgarter Modedesigner Michael Stocker haben sie eine sehenswerte Produktpalette geschaffen. Der Gedanke dahinter, der uns gefällt: Sie wollen so einen Beitrag leisten zur Reinhaltung unserer Ozeane, den Seen und den Küsten, indem sie Plastikmüll (zerfetzte Kite-Segel, zerrissene Windsurfsegel und ausgediente Bootsegel) zu schönen und einzigartigen Design-Produkten weiterverarbeiten. Zusätzlich engagieren sie sich noch sozial: Die Produkte aus Segeln und Kites werden in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg von weiblichen Gefangenen in aufwändiger Handarbeit gefertigt. Die Veredelung der Kleidungsstücke gehört ebenfalls zu dem Aufgabengebiet der Insassinnen. Auf diese Weise wird den Frauen dort eine Ausbildung in der Schneiderei der JVA ermöglicht, die dann später nach ihrer Entlassung eine Chance zur aussichtsreicheren Wiedereingliederung in den Alltag der Frauen bieten kann.

Wir haben den Shopper aus der Kollektion getestet:

Er sieht zunächst einmal bunt und witzig aus, er ist fest und, ja, erinnert durch seinen „Segel-Stoff“ an Sonne, Wind und Meer. Ich habe ihn über der Schulter getragen an einem dunklen Novembertag, fernab von jedweder Sonne und von jedem Wasser, in Berlin-Mitte. Aber durch das Knistern des Stoffes fühlte ich mich richtig ein wenig in den Sommer versetzt. Kennst du das Geräusch von Segeln im Wind? Oder wenn auf einmal eine Böe in das Segel saust und es aufbläht, das gibt einen ganz besonderen, typischen Plopp-Ton. Da ich aber noch nie gesurft habe, fiel mir auf meinem „Shop-Surfing-Weg“ das Gedicht „Zwei Segel“ ein und natürlich jede Menge Surfer-Musik, die ich dann den ganzen Tag über glücklich summte – mit California-Dreaming….

Ich habe dir in der Galerie einmal ein paar Bilder eingestellt, damit du die Tasche genau sehen kannst. Sie passt übrigens optisch genau zu meinem Lieblingsmundschutz in Pink, den ich mit selbst gemachten Gummi-Looms so verlängere, dass er um den Kopf getragen werden kann, also die Haut hinter den Ohren schont, oder am Hals, wenn man ihn nicht braucht. Upps, ich schweife ab: Zurück zur Tasche: Sie ist sehr stark, hat eine Innentasche und ist so genäht, dass sie stehen kann, der Shopper hat einen langen Henkel, ja, und sieht stylisch aus.

Und dann habe ich am Straßenrand mal wieder „Berliner Geschenke“ gefunden, eine „besondere Art der Müllabfuhr” hier in Berlin, kennst du ja…. Aber diesmal waren es sehr gut erhaltene Schallplatten von Miles Davis, die ich mitgenommen habe. Du siehst hier, sie passen in den Shopper rein. So hast du eine bessere Vorstellung von der Größe; zusätzlich eine Flasche Syrah-Bio-Rotwein, passt in Pink optisch, auch zur Idee an das Surfen?, eine Dose Bio-Thunfisch, passt auf jeden Fall zum Surfen= Fisch. Und dann dachte ich noch: “Toll wäre es, die Tasche auf einem Liegestuhl zu fotografieren, so für ein echtes Summer-Feeling!” Aber ich hatte natürlich keinen im November. Aber, was sage ich? Am Straßenrand standen doch – sage und schreibe – zwei!! Berliner Geschenke in rostig! So habe ich nun die letzten Fotos im kalten November auf der Rheinsberger Straße in Mitte mit den Liegestühlen gemacht. Dett is Berlin, wa!?

Liegestühle? Tragen kannst du die Upcycling-Mode doch ganz toll im Frühjahr/Sommer formvollendet in einer der „Strandbars“ und „Beach-Cafés in Berlin…. Vielleicht noch, man weiß es nie, mit, aber eventuell auch ohne Mundschutz, schaun mer mal. Alles wird gut!

Wir finden die Rucksäcke so witzig und hätten am liebsten so einen….

Das könnte dich auch interessieren: