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Bio-Einkaufstipps

Streuseife

Werbung Flüssigseife oder lieber feste Seife? Wir stellen dir hier eine Alternative vor: Streuseife

Werbung/ Bild: Landseife

Was Seife für den Körper ist, ist Lachen für die Seele. 

Seife ist seit der Corona-Pandemie wieder voll in den Blickpunkt geraten. Ich habe den Eindruck, dass es noch nie so viele Seifenangebote gab wie heute. Uns interessieren natürlich nur Naturseifen und am liebsten auch die aus kleinen Manufakturen, die dem Namen noch alle Ehre machen: vom Lateinischen manus = Hand und facere= erbauen, tun, machen‚ herstellen.

Wir haben die kleine Seifenmanufaktur „Landseife“ gefunden, in der alles per Hand, aber eben auch „Erbauliches“ geschaffen wird, nämlich Seife mit tollen Ideen und als Innovation. Kaufen kannst du sie über den Online-Shop.

Quelle:Landseife

Aber gehen wir erst – wie immer – ins Detail:

Bereits 4500 v. Chr. entwickelten die Sumerer, die auf dem Gebiet des heutigen Irak lebten, die erste Seifenrezeptur. Die Zusammensetzung aus Öl und Pflanzenasche wurde damals als Heilsalbe verwendet. Die Römer erkannten dann die reinigende Wirkung der Seife, ja und Pontius Pilatus prägte schon damals den Spruch: seine Hände in Unschuld waschen. Unsere feste Seife jedoch wurde erst im 7. Jahrhundert generiert, im Grunde nach unserer heutigen Rezeptur.

2X Happy Birthday in Corona-Zeiten

Sich rein waschen ist in Corona-Zeiten auf jeden Fall wichtig, nicht im übertragenden Sinne.

Aber wie wirkt Seife auf den Virus?

Im Modell oben, das wir mit unserem kleinen „Gummi-Virus-Modell“ erstellten, sieht man, dass der Virus von einer Fetthülle mit verschiedenen Proteinen umgeben ist, die die RNA, also die Erbsubstanz, im Innenteil schützt: Die Hülle des Virus ist eine Lipiddoppelschicht, in die verschiedene Strukturproteine eingefügt sind. Neben dem Membran- und ein Envelope-Protein sind dort auch die Spike-Proteine enthalten, also im Grunde die Schlüssel, mit denen der Virus bei den Wirtszellen andocken kann. Diese Virusart ist also ein behüllter Virus. Seife besteht dagegen aus Molekülen mit zwei Enden: Eine kann sich an Wassermoleküle binden, das andere an Fett. So ist die Seife in der Lage, die Schutzschicht, also die Fetthülle des Virus aufzulösen: Ohne diese Hülle kann sich der Virus aber nicht vermehren.

Hände waschen gehört daher zu den wichtigen Ritualen in der Pandemie, denn Seife hilft sogar besser als die meisten Desinfektionsmittel. Zu den oben beschriebenen Effekten kommt noch, dass sie zwar nicht direkt Bakterien abtötet, aber Keime zusammen mit dem Schmutz von der Haut löst, und alles wird dann abgespült.

Jedoch braucht es mindestens 20 -30 Sekunden, bis die Seife auf unserer Handhaut diese Arbeit erledigt. Also summen wir zwei Mal “Happy Birthday” beim Händewaschen, und wir sind auf der sicheren Seite. Halten wir diese Zeit nämlich ein, kann Händewaschen die Anzahl der Keime auf unseren Händen auf ein Tausendstel reduzieren. Ja, und die Corona-Hülle auflösen….

Die Temperatur des Wassers spielt keine Rolle, wohl aber die Menge an Seife: Sie muss wirklich in alle Bereiche der Hände kommen, um optimal zu schützen.

Flüssigseife, feste Seife …. oder?

Gerade „Hände-Vielwascher“ schwören auf die bessere Hautverträglichkeit der Flüssigseife: Wenn sie von hoher Qualität ist, greift sie weniger den pH-Wert der Haut an. Das Problem ist aber, dass man bei Flüssigseife geneigt ist, eine viel zu große Seifenportion zu nehmen, womit dieser Vorteil wieder aufgehoben ist. Also auch mehr, als eigentlich zum Händewaschen notwendig ist.

Anders bei der festen Seife: Sie hat oft einen sehr basischen pH-Wert, der die Haut angreifen oder schädigen könnte. Doch das Wasser, das zum Waschen der Hände verwendet wird, neutralisiert diesen pH-Wert und mildert das Unerwünschte deutlich ab: Das Wasser weicht die Haut kurzfristig sanft auf, wodurch die Feuchtigkeit der Haut wieder korrigiert wird. Gerade aber feste Bio-Handseife, die frei von synthetischen Stoffen ist, besitzt durch ihre natürlichen, ausgesuchten Inhaltsstoffe darüber hinaus eine rückfettende und pflegende Wirkung, wodurch die Haut nicht nur weniger ausgetrocknet wird, sondern sogar noch gepflegt wird: Bio-Seifen wirken oft so, als ob man eine Handcreme nach dem Waschen benutzte, vor allem solche Seifen, die hochwertige Öle oder Butter nutzen.

Feste Seife gilt oft auch als Keimschleuder. So können sich hier zwar Keime einfacher vermehren, weil man stets mit dem kompletten Stück in Berührung kommt, dann landet es noch zusätzlich feucht auf eine Schale im warmen Badezimmer. Jedoch ist dies kein Problem: Durch den regelmäßigen Gebrauch haben weder Schimmel noch vorhandene Keime eine Chance, da alles beim Waschen wieder entfernt wird. In öffentlichen Einrichtungen, in Großraumbüros und Krankenhäuser bevorzugt man jedoch eher Flüssigseife, da sie besser zu handhaben ist.

Nun, Flüssigseife hat neben den synthetischen Inhalten auch noch den Nachteil, das sie in Plastikflaschen und Plastiknachfüllbeutel geliefert wird, Müll, den wir vermeiden sollten.

Alternative: Streuseife

Wir haben nun eine tolle Alternative gefunden, die die Vorteile beider Seifenarten vereint: Bio-Streuseife der Firma Landseife in einem schönen Behälter. Enthalten ist eine fein geraspelte Bio Lemon Brennessel Seife. Der Vorteil “liegt auf der Hand”: Die Seifenraspeln werden einfach nach Bedarf auf die Handfläche gestreut und dann mit Wasser aufgeschäumt. Somit entfällt die notwendige Trocknung der Seife, und die Anwendung ist sparsamer als bei der Flüssigseife. Vor allem im Gästebad oder auch unterwegs eine unkomplizierte Art Seife verwenden zu können, die noch echt stylisch aussieht.

Die geraspelte Lemon Brennessel Seife hat zunächst einen tollen, belebenden mediterranen Zitrusduft. Aber natürlich auch eine pflegende Wirkung. Die enthaltene Brennessel ist reich an Vitamin C , Magnesium und wirkt entzündungshemmend. Die Sheabutter pflegt deine Haut zusätzlich und spendet ihr Feuchtigkeit: ein Gefühl wie eingecremt.

Ist die Streudose leer, kannst du dir einen Nachfüllpack bestellen. Du kannst also deinen Seifen-Streuer häufiger verwenden. Dadurch sparst du Geld und schonst noch die Umwelt: Das Nachfüllpack besteht natürlich aus recycelbarem Papier, ein Material, das bei dieser trockenen Seifenart funktioniert. Bei Flüssigseife würde das natürlich nicht klappen.


Naturseifen von Landseifen

Die Bio-Naturseifen von Landseifen sind garantiert frei von Chemie, von Konservierungsstoffen, palmölfrei, handgefertigt, nachhaltig und tierversuchsfrei. Sie sind zudem vegan, nutzen also keine Milchprodukte u.ä. Außerdem ist jedes Seifenstück ein Unikat.

In der Manufaktur dort verwendet man ausschließlich handverlesene, naturbelassene und zertifizierte Bio-Rohstoffe. Dies gilt sowohl für alle verwendeten Öle und Fette, als auch für die hochwertigen ätherischen Öle, sowie für sämtliche weitere Inhaltsstoffe, wie z.B. die biologisch angebauten Pflanzen und Blüten. Die Farben der Naturseifen, die ja nicht unwichtig sind für eine ansprechende Optik, bestehen nur aus natürlichen Zutaten.

Sie sind zudem ganz traditionell im schonenden Kaltrührverfahren gefertigt. Durch diese schonende und gleichzeitig energiesparende Herstellungsmethode bleibt die pflegende Wirkung der natürlichen Inhaltsstoffe bestmöglich gewahrt. Einen Eindruck von der Manufaktur und den beiden Gründern dahinter kannst du über diese Seite erhalten, auf der es auch einen kleinen Film gibt.

Bildquelle:Landseife

Übrigens: Der Kontakt zum Shop ist freundlich und deine Fragen werden rasch beantwortet. Die Lieferung kam zügig, die Seife war liebevoll verpackt, gebettet auf Stroh mit Ähren, getrockneten Blumen und Orangenscheiben. ( Unsere Katze Luna schnappte sich gleich einen großen Halm und spielte damit…)

Wir erhielten noch eine Rasierseife zum Testen, die wir in einem weiteren Beitrag beschreiben werden. Hier recherchieren wir noch…

Werbung: Wir haben die Seife auf Anfrage kostenfrei als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Von unserem Test berichten wir aus freien Stücken, weil wir das Produkt für gut befunden haben. Aus Sicherheit (DSGVO) ist der Beitrag mit Werbung gekennzeichnet, wie auch alle anderen, in denen Produkte und Unternehmen genannt und verlinkt werden.

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