Kategorien
Haushalt

Waffelcups selber machen

Werbung Wir haben 2 witzige Geräte getestet: eine kleine, aber feine Eismaschine und einen Waffelcup-Maker…

Werbung

Wir erhielten von der Firma Pearl – wieder einmal auf eine für uns super passende Empfehlung der Presseabteilung – zwei Geräte als Rezensionsexemplare. Es ist eine kleine Eismaschine mit Handkurbel und ein Waffelcup-Maker. Beide ergänzen sich wunderbar und sind allein von der Idee her wirklich witzig.

Unsere neue Testerin Stella und ich haben uns 1,5 Tage Zeit genommen, um beide Geräte auszuprobieren. Zuvor die Vorbereitung, dann an einem Tag die Praxis-Tests.

Doch gehen wir der Reihe nach…

I. Eismaschine mit Kurbel

Beide lieben wir Eis! In allen Variationen, besonders mehrere Sorten auf einmal. Super nun eine Eismaschine testen zu können:

Die kleine Eismaschine funktioniert eigentlich so wie die großen Geschwister mit Strom: Man muss zuvor den leeren Eisbehälter 8 bis 10 Stunden ins Gefrierfach stellen und dann das Eis mit der Kurbel so lange rühren, bis die Masse zu Eis gefroren ist. Ein Kinderspiel…. 🙂 Geliefert wird neben dem Kühlbehälter eine Kurbel, ein durchsichtiger Deckel, sodass du die Eisbereitung beobachten kannst, und ein Rührspatel. Du kannst mit diesem Gerät rund 300ml Eis produzieren.

Quelle Pearl

Wir haben das so gemacht: Wir bereiteten zunächst eine Eismasse vor, am letzten Testtag nun Matcha-Eis. Das Rezept ist aus der Bedienungsanleitung, die der Eismaschine beiliegt. Wir stellten die Masse zum Abkühlen in den Kühlschrank. Zwischenzeitlich haben wir dann den Teig für die Waffel-Cups gemacht.

Dann legten wir los: Masse in den tiefgekühlten Behälter geben, alles zusammensetzen, was ganz einfach ist, und rühren. Wir erledigten das zu zweit. Gut, wir 2 verstehen uns so super, dass wir dabei viel lachten und redeten, die Kurbel drehten, immer abwechselnd. Und plötzlich wurde die Masse fest. Eis bereiten mit lustigen Gesprächen also. Es hat ca 15 Minuten gedauert. Es war aber so ein heißer Sommertag, dass wir dann die Eismasse mitsamt der Eismaschine nochmals vor dem Srvieren in den Tiefkühler gaben. Wir “kurbelten” das Eis später nochmals sahnig-cremig, das ging prima. Es wurde so das beste japanische Matcha-Eis. 🙂 Tags zuvor zauberten wir schon Schoko- und Vanilleeis. Durch diese kleine Eismaschine hat man den Vorteil, dass man wirklich viele Eissorten herstellen kann, da die Portionen in diesem Eisbereiter mit 300ml nicht so üppig sind. Man schafft eine tolle Eis-Vielfalt, ohne Reste zu haben. Jeder kann sich das Eis nehmen, was er mag, kombinieren, dekorieren… nach Lust und Laune.

Toll sind auch alle Sorbet-Sorten, die man mit der “Kurbel-Eismaschine” herstellen kann: Im Glas mit Sekt auffüllen. Super lecker. Es geht Zitronensorbet sehr gut, ebenso aus schwarzen Johannisbeeren oder Mango… ein kalter Genuss.

Wir haben unsere Eisbällchen in unsere selbst gemachten Waffel-Cups gegeben und es schmeckte schon bald besser als beim Italiener. Oft bekommt man ja jetzt selbst dort leider eher labbrige, “geschmacksneutrale” Waffeln zum Eis dazu. Kein Vergleich zu dem, was wir hier selbst machten. Knusprig und vanillig mit frischem Eis.

Die Eismaschine hat uns überzeugt….

  • Zunächst einmal weiß man, wie immer beim DIY, was drin ist: keine Chemie, sondern nur frische Bio-Zutaten.
  • Vorteil des Gerätes: Da es so klein ist, kann man sich diese Eismaschine gut anschaffen. Sie nimmt nicht viel Platz ein, der Behälter ist nicht so groß, dass er das Gefrierfach völlig blockiert und die weitere Anwendung ist stromunabhängig.
  • Uns gefielen besonders die kleinen Portionen, die man bereitet und die dazu einladen, alle möglichen Eissorten zu testen. Lass also hier deine Phantasie spielen. Bei uns in Berlin gibt es jährlich ein Eisfestival, bei dem die tollsten Eis-Kreationen präsentiert werden, handwerklich hochwertig und voller besonderer Ideen, wie nun dein eigenes DIY-Eis mit diesem Maschinchen von Pearl! Wie wär’s also mit Orange-Fenchel-Eis? Kleine Menge? Hier kann nichts schief gehen 🙂
  • Wir können uns auch vorstellen, dass man das sehr gut mit Kindern zusammen kreieren und zubereiten kann. Zu beobachten, wie das Eis entsteht, langsam vom Boden her und von den Seiten fester wird, durch das Rühren dann überall, war ja schon für uns originell. Pfiffige Idee mit dieser Kurbel!
  • Zu den Rezepten: Du kannst jedes Eisrezept nehmen, das du aber für diese kleine Eismaschine halbieren solltest. Ein Problem ist, dass man dann eben häufig z.B. ein halbes Eigelb nehmen müsste, doch macht man mit dieser Eismaschine ja eh mehrere Sorten, dafür ist sie wie geschaffen: Vielfalt für Eisliebhaber. Die jeweils vorbereitete Teigmasse kannst du gut im Kühlschrank lagern, bis du sie dann nach 8Std Tiefkühlzeit des Eiskühlers als weitere Eissorte verarbeitest – locker kurbelnd 🙂
  • Auch die Reinigung geht flott: Den Kühlbehälter zunächst auf Raumtemperatur erwärmen, dann das Innere mit warmem Wasser reinigen. Die Außenseite mit einem angefeuchteten Tuch. Den Rührer nebst Deckel kann man spülen. Fertig!
Quelle: Pearl

Wir sind auf jeden Fall dahingeschmolzen für dieses kleine Maschinchen und summen dazu diesen Song hier! ( Hinweis: Link auf YouTube!)

Interessiert? Schau dir doch hier schon einmal die Bedienungsanleitung an:

II: Waffeleisen für Cups

Als ich das Gerät von Pearl das erste Mal sah, erinnerte ich mich an die phantasievollen Schulbrote, die wir Schulkinder von unserer Mutter mitbekamen: Kleine, gebackene Schälchen, in die unsere Mutter entweder Gemüsesticks oder Obststückchen gab, entweder pikant oder süß. Ohne Verpackung, alles zum Aufessen – und witzig! Das erledigte sie ratzfatz mit einem flachen Waffelgerät damals – irgendwie über Becher geformt. Sie hat gleich eine Menge vorbereitet, denn wie Cookies kann man diese Waffel-Tässchen gut aufbewahren. Die Leckereien für das Schulfrühstück kamen dann in eine Box zum Mitnehmen.

Heute geht es spielend leicht und schnell mit einem Waffelgerät speziell für Cups.

Hmmmm, Waffeln! Allein der Geruch beim Backen, nach Vanille mit Zucker. Wir kennen eigentlich so auf Anhieb niemanden, der keine Waffeln mag.

Waffelcups sind aber nochmal etwas Besonderes. Man kann sie mit Eis oder anderen Leckereien füllen, als Obstkörbchen nehmen, bei dem man alles essen kann. Aber auch mit einem pikanten Teig bereiten. Dann mit Salat oder Chilli con/sin Carne anrichten: das ist so toll und wird jeden überraschen. Alles zum Aufessen, statt Brot o.ä.

Wir haben 3 verschiedene Teigsorten probiert:

Stella und ich haben erst den süßen Teig gemacht. Wir nahmen unabhängig vom Rezept im Begleitbüchlein einen Waffelteig nach dem Rezept meiner Mutter: 200 ml Milch, 150 g Mehl, wir haben halb Reismehl, halb Weizenmehl genommen, 2 EL Bio-Zucker, 1 EL Bio-Sonnenblumenöl ( selbst gepresst ),1 Ei, eine Prise Salz, 1 TL Backpulver, 1 -2 TL Vanillezucker, den wir stets mit Vanilleschoten selbst machen.

Beim ersten Zubereiten musst du dich aber zunächst quasi rantasten, da es etwas schwieriger ist, die Cups zuzubereiten als etwa Waffeln: Der Teig muss ja in einer Tassenform gebacken halten. Wir hatten erst zwei missglückte Exemplare, da der Teig nicht fest genug war und sich nicht fest formen konnte. Wir haben einfach mit Mehl weiter angedickt, bis er eher cremig war, fast wie Rührkuchenteig. Ab da ging es super und wir waren zuletzt echte Waffel-Cup-Back-Königinnen.

Und zwar so: Wenn das Waffeleisen heiß ist (grünes Lämpchen), einen guten Esslöffel Teig einfüllen, fest schließen. Dann haben wir nach Zeit gearbeitet, also etwas unabhängig vom Thermostat und dem roten oder grünen Licht: Nach 4 Minuten, ganz, ganz vorsichtig öffnen: Hat sich ein Waffelcup geformt, ist es gut. Wir mögen es aber knusprig und so schließen wir das Gerät nochmals. Am Duft merkt man schon, wenn es fertig ist. Das Gerät öffnen. Nun ganz vorsichtig die Ränder lösen und dabei die Cups so abkühlen lassen, dass sie sich von der Form lösen. Geht super schnell. Nun behutsam herausnehmen, am besten mit einer Gebäckzange. Perfekt? Nein, nicht ganz perfekt: Es stehen noch Ränder über, die du einfach nach dem Abkühlen abknuspern kannst: Lösen und naschen! Manchmal fanden wir es aber auch schön, etwa bei unseren gefärbten Cups, die Ränder zu belassen.

Nun füllen, wie es dir beliebt. Wir haben neben unserem Eis noch eine Erdbeer-Sahne-Creme eingefüllt und mit Früchten serviert.

Das Gerät ist sehr gut durchdacht und wirklich einfach in der Bedienung: Stecker einstecken, schon beginnt das Waffeleisen mit dem Aufheizen. Perfekte Temperaturkontrolle: rote Betriebsleuchte, grüne Leuchte, und ein Griff mit Clip lässt das Gerät schön fest verschließen. Es gibt eine Antihaft-Beschichtung, eigentlich ist demnach kein Einfetten nötig, jedoch haben wir doch etwas Öl genommen, so wurden die Cups in der Musterung und Form schöner und ausgeprägter, wir sind halt die Waffel-Cup-Back-Königinnen 🙂 Das Gerät steht außerdem mit gummierten Füßen sicher und fest auf der Arbeitsplatte, was wichtig ist, wenn man mit sehr heißen Geräten arbeitet.

Eigentlich war geplant, noch weiße Schoko-Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe zum Regenbogen zu färben und damit die süßen Waffelcups zu bestreichen. Als ein deutliches Statement? Das bleibt dir überlassen…

Aber nach all den süßen Aromen in der Luft und weil wir so pappsatt vom Naschen waren, hatte Stella eine Idee und einfach „Stellas Regenbogenwaffel“ kreiert: Lebensmittelfarbe ( in Bio ) einfach auf den Waffelteig tropfen. Und zwar, wenn er schon ins Waffelgerät gefüllt ist, dann backen. Wir konnten es nie abwarten, wie die Farbenverläufe aussahen! Stets echte Unikate. Die Ränder waren so schön, dass wir sie nicht für eine perfekte Cup-Form entfernten.

Diese „Stella-Waffel“ kann man wunderbar mit kleinen Früchten füllen: Langsam, beim Aufessen der Früchtchen ergibt sich das Regenbogenmuster. Vielleicht eine Idee, Kindern das Obstessen im wahrsten Sinne schmackhaft zu machen?

Das Abendbrot war dann aus einem Teig, den wir salzig abschmeckten: Wir haben Pesto selbst gemacht und den Teig damit gewürzt. Du kannst natürlich auch gekaufte Pestos nehmen. Für den Teig werden 65 g flüssige Butter oder Öl nebst 200g Mehl, es geht auch Reismehl super, 1 Ei mit 350ml Wasser verrührt. Etwas salzen und dann so 150 g Pesto dazurühren. Wir haben es mit Tomatenpesto getestet, es geht aber auch jedes andere oder gerne auch Mojo rot oder grün. Als spanische Variante…. Super! Oder sehr scharf mit Chilliepaste…

Toll ist, diese Waffel-Cups sind durch das Pesto, also den Gemüsestückchen oder Kräutern, zwar so fest, dass man sie füllen kann, aber doch so weich, dass du sie super gut zusammen mit der Füllung essen kannst, Fingerfood der besonderen Art! Ein Hingucker für ein Buffet oder auch witzig mit einem Namenskärtchen als Tischdeko für Gäste….. Wir haben Bambusstäbchen für die veganen Hackbällchen genommen.

Gefüllt wurden unsere Waffelcups mit Salat und kleinen, veganen Bällchen und alles üppig mit frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer bestreut.

Was toll geht: eine Chillie con/sine Carne-Variante. Die Cups erinnerten uns nämlich irgendwie – auch von der Art, sie zu essen – an Tacos…

Oder einfach zum Naschen mit Gemüsesticks.

Die dritte Teigvariante ist gut geeignet,wenn man ganz schnell Cups backen möchte: Wir nahmen nämlich fertigen Bio-Butter-Blätterteig, der gefroren war und schon in Quadrate geschnitten. Das klappt wunderbar, die Platten passen genau in die Cups, es geht schnell mit den aufgetauten Teigstücken und die Cups lösen sich besser als mit Waffelteig. Man kann sie süß oder pikant füllen, im Grund jede Füllung nehmen, die man für Blätterteig nutzt. Jedoch wird der Blätterteig im Cup-Maker nicht so luftig wie sonst im Backofen. Er schmeckt aber vorzüglich. Für ein schnelles Rezept einfach genial!

Fazit: Es gibt für alle 3 Möglichkeiten keine Grenze für deine Ideen! Probier es aus. Besonders überraschend war für uns, dass die Cups – egal mit welchem Teig – selbst cremige Füllungen oder Salatdressing “halten” konnten: Nichts suppte durch! Selbst als einmal das Eis in einer Waffel schmolz. Super!

Für uns war noch wichtig,

  • dass das Gerät wirklich einfach zu reinigen ist. Besser als so manches Waffeleisen: mit feuchtem Tuch, mit wenig Spülmittel – bei der Antihaft-Beschichtung gelingt das sehr gut. Spülmittelreste immer nochmals mit einem feuchten Tuch abnehmen und das Geräteinnere danach abtrocknen. Fertig!
  • dass das Gerät super gut zu verstauen ist, auch Hochkant. Ideal! Mit aufgewickeltem Kabel…Platz in jeder Küche.

Hier findest du die Bedienungsanleitung….

Beide Geräte haben uns in der Anwendung überzeugt und es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

Info zur Werbung: Wie schon erwähnt haben wir die oben erwähnten Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Jedoch hat dies nicht das Ergebnis unserer Testung beeinflusst: Wir setzen stets nur von uns Getestetes auf unsere Seite, wenn wir davon überzeugt sind und sind in der Äußerung unserer persönlichen Meinung nicht beeinflusst oder beschränkt.Von unseren Erfahrungen berichten wir aus freien Stücken, weil wir die Produkte ausprobiert und für gut befunden haben. Aus Sicherheit (DSGVO) ist der Beitrag als Werbung gekennzeichnet, wie auch alle anderen, in denen Produkte, Unternehmen etc. genannt und verlinkt werden.

Das könnte dich auch interessieren:
Das könnte dich auch interessieren: